Do you speak Design?

Veröffentlicht am April 2012 in Produktdesign, Research — Share this via

DOYOUSPEAK03Forschungsstudie zu interdisziplinärer Kommunikation von Design in Unternehmen
Research Study on Interdisciplinary Communication of Design in Business

Die Studie „Do you speak Design?“ untersuchte die Kommunikation von Design in Unternehmen, sowie die Grundlagen visueller und verbaler Kommunikation, um daraus innovative, praxisnahe Strategien und Methoden der Designvermittlung abzuleiten. (Abgeschlossen Dezember 2013, in Zusammenarbeit mit Wiss.Mitarbeiterin Ulrike Rogler)
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The study “Do you speak design?” examined the communication of design in business as well as the basics of visual and verbal communication so as to derive innovative, practical strategies and methods of design mediation.
(Completed December 2013, in Cooperation with research assistant Ulrike Rogler)
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Design „lebt“ davon sich zu vernetzen und interdisziplinär zu kommunizieren. Unternehmensbereiche wie Marketing, Design und Konstruktion sind jedoch nicht nur in ihren Inhalten, sondern auch in ihren grundsätzlichen Denkweisen, Methoden und Kommunikationskulturen sehr verschieden.

Für das Design stellt diese Entwicklung eine besondere Herausforderung dar. Prozesspartnern fehlt oft der kompetente Zugang zu den als „weich“ wahrgenommenen komplexen Designinhalten. Designern ist wiederum die Bedeutung der zielgruppengerechten Kommunikation für den Erfolg ihrer Arbeit nicht bewusst.
Missverständnisse und Fehlentscheidungen sind die Folge.

Designkommunikation auf allen Ebenen
Das gilt nicht nur im operativen Design (Designprojekte) sondern in zunehmendem Maße auch für strategische und normative Designinhalte (Marke, Werte, Haltung). Diese müssen für Nicht-Designer verständlich formuliert und kommuniziert werden, um im Unternehmen wirksam zu sein.

Das Design braucht neue Kompetenzen und Methoden
Design ist traditionell visuell orientiert. Bilder eignen sich für die interdisziplinäre Arbeit grundsätzlich sehr gut. Oft werden sie aber wenig reflektiert und zielorientiert eingesetzt.

Ähnlich verhält es sich mit der Sprache, dem zentralen Medium in kooperativen Prozessen. Vielen Designpraktikern fällt die verbale Kommunikation ihrer Arbeit schwer – auch weil es an verlässlichen Begriffen fehlt.

Design “lives” on interconnecting and communicating in an interdisciplinary way. However, business areas such as marketing, design and construction vary not only in their respective contents, but also in their basic mindsets and communication culture.
For design, this development presents an exceptional challenge.

Process partners often lack competent access to “softly” perceived complex design content. On the other hand, designers are not aware of the importance of target group-oriented communication to succeed in their work. Misunderstandings and wrong decisions therefore arise.

Design Communication on All Levels
This principle pertains not only to operative design (design projects), but increasingly also to strategic and normative design content (brands, values, attitude). To be effective in business, these ideas must be clearly formulated and communicated to non-designers.

Design Requires New Competences and Methods
Design is traditionally visually oriented. Images are thus highly suitable for interdisciplinary work. Yet they are often minimally reflective and implemented in a targeted manner. Language, as the central medium in our cooperative processes,behaves similarly. Many design practitioners find it difficult to verbally communicate their work, partly because they lack reliable terms and references.

The research study “Do you speak design?” was funded by:

Gefördert vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und bayern design
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